Etabliert sich eine neue Sportart in Minden?

Im Melittabad erstmals Kanupolo mit Teams aus Hannover, Osnabrück, Rinteln und Minden
 
Minden (ub). Erstmals war das Melittabad jetzt Schauplatz eines für Minden seltenen Ereignisses, eines Kanupolo-Turnieres.
Hart aber fair wurde im Melittabad um jeden Ball gekämpft. 
                                                             Foto: Karl-Heinz Weiß 

Vier Stunden lang kämpften die Mannschaften der Kanugilde List/Hannover, des WSV Osnabrück, des Rintelner Kanu- Clubs und des Kanu-Klubs Minden (KKM) um Siegerehren. Ausgerichtet vom KKM und unterstützt von der Mindener Bäder GmbH, kämpfte man über und unter Wasser um den Ball, um erfolgversprechende Wurfpositionen und letztendlich um Tore und Punkte.
   Souverän spielte die Jugend aus Hannover: Bis auf ein Unentschieden gegen die Osnabrücker (bei denen im übrigen auch junge Damen mitspielten) wurden alle Spiele gewonnen: Kein Wunder, war man doch im vergangenen Jahr noch Deutscher Schüler-Vizemeister. Die Osnabrücker konnten sich so nur hinter den KGL-Leuten platzieren, gefolgt vom Rintelner KC und dem KKM.
   Während sich die Rintelner überraschend achtbar schlugen, macht sich beim Kanu-Klub Minden der Wechsel von der bisherigen Schüler- in die nächsthöhere Jugend-Klasse bemerkbar. Hier muss bis zum nächsten Wettkampf noch einiges getan werden, vor allem, um auch körperlich gegen die jetzt meist älteren Gegner mithalten zu können.
   Im Melittabad dürfen aus räumlichen Gründen zwar keine offiziellen Meisterschaften ausgetragen werden, die Wasserfläche ist aber genau groß genug, um einer hochinteressanten und gerade für Schüler und Jugendliche ungemein bewegungsintensiven Sportart auch in Minden eine Chance zu geben. Das nächste Kanupolo- Turnier in Minden findet im übrigen anlässlich des "Blauen Bandes" am 1. und 2. September des Jahres im Sommerbad statt, und dann wird man sehen, welche Fortschritte die junge KKM- Crew aufweisen kann.

Copyright: Mindener Tageblatt/ MT-Online, Bericht erschienen am 16.01.2001
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