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Was ist Kanupolo?

Nein, es werden keine Pferde durchs Wasser gejagt und man versucht die armen Viecher auch nicht in ein Kanu zu quetschen.

Wie dann?
Manche Leute sagen, es sei eine Mischung aus Handball und Basketball im Kajak, andere tun es als eine andere Form der Klopperei - eine Art Rugby ab. Aber das taugt als Erklärung nur, wenn die Zeit sehr begrenzt ist.

Beschreibung

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Fangen wir also ganz von vorne an: Man braucht ein Spielfeld (35 m x 23 m) mit zwei Toren (Kasten von 1,5 m x 1 m mit Netz) an den kurzen Seiten, die zwei Meter über dem Wasserspiegel angebracht sind. Dazu nehme man fünf Spielerinnen oder Spieler pro Team und einen Wasserball.

Zur Ausrüstung gehört selbstverständlich ein Kajak und ein Paddel, aber außerdem noch ein Helm mit Gesichtsschutz und eine Schwimmweste (die nicht zur Integration von Nicht-Schwimmern, sondern zum Schutz des Oberkörpers getragen wird) Ziel dieses Projektes ist es, mehr Tore als das andere Team zu erzielen.

Um zu verhindern, daß die Gegner den Ball ungehindert in das Tor werfen, gibt es einen ‘fliegenden’ Torwart, der mit seinem aufgestellten Paddel versucht, das Tor zu schützen und von den Gegnern nicht weggeschoben werden darf. Spieler, die in Ballbesitz sind (d.h. der Ball ist in der Hand oder in Reichweite), darf man allerdings schieben und ‘schicken’, und zwar ins Wasser.

Jegliche Form der Behinderung (Festhalten des Boots, mit dem Paddel vom Boot des Gegners abstoßen, die Spritzdecke aufziehen, mit zwei Händen schubsen oder schubsen, wenn der Gegner nicht in Ballbesitz ist und andere kleine Gemeinheiten) oder Gefährdung des Gegners durch Schlagen des Paddels oder gegen den Beckenrand schubsen sind verboten und werden mit Spielstrafen geahndet. Spielstrafen fallen je nach Härte des Fouls unterschiedlich schwer aus: Eine rote Karte bedeutet, der Spieler soll sofort unter die warme Dusche, bei einer gelben Karte darf er erst mal nur zwei Minuten verschnaufen. Als Ankündigung für diese beiden Varianten gibt es die Verwarnung in Form der grünen Karte. Bei all diesen Bestrafungen kriegt das andere Team den Ball entweder als direkten oder indirekten Freistoß, die man als leichtere Strafe auch ohne Karte geben kann.

Spielstrafen setzen voraus, daß es einen Schiedsrichter gibt... zwei, um genau zu sein. Sie laufen an den langen Seiten des Spielfelds mit und müssen jeden Pfiff mit einem Handzeichen erklären. Nachdem man also ein Foul gesehen und gepfiffen hat, muss man zu der Richtung auch noch anzeigen, was für eine Art von Foul man meint gesehen zu haben. Meist pfeifen Aktive aus anderen Vereinen.

Wenn alles bereit ist, stellen sich beide Teams an der Tor-Aus-Linie auf. Der Schiedsrichter wirft den Ball in die Mitte des Felds und auf den Pfiff sprinten zwei los, um ihn zu ergattern.

Ja und dann geht’s los...

Wichtige Fakten

Allgemein

Spielfeld: 35m x 23m auf stehendem Gewässer
Spielzeit: 2x 10 min
Spielerinnen/ Spieler: je 5 pro Team + max. 3 in der Auswechselzone
Torwart: Fliegender Torwarte
Schiedsrichter: 2 je Spielfeldseite + Zeitnehmer und Protokollführer

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Ausrüstung

Poloboot: 2m – 3m länge mit Gummipuffer vorne und hinten
Ball: Wasserball der Größe 4 (Damen, Schüler und Jugend) oder Größe 5 (Junioren und Herren)
Paddel: Doppelpaddel zur Fortbewegung, der Ball wird mit den Händen gespielt
Schwimmweste und Helm mit Gesichtsschutz: Dienen der eigenen Sicherheit

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